Eins ist klar: Yellow Moon lässt sich in keine Schublade stecken. Es sei denn es gäbe eine spezielle Yellow Moon-Schublade! Einflüsse aus Cajun, Blues, Country, Soul und Folk werden in einem einzigartigen Schmelztiegel zum ganz speziellen Yellow Moon Sound.
Dieser Sound wird zum einen gespeist aus dem vielfältigen Instrumentarium das sich sowohl aus klassischen Folk- und Country-Instrumenten, wie Western-Gitarre, Banjo und Mandoline als auch den Exoten, wie dem unglaublich vielseitigen Cajon (ein Percussioninstrument, das aus Peru stammend seinen Einsatz in Europa zunächst in der Flamenco-Musik fand) und dem fern aller Volksmusik-Klischees gespielten Akkordeon zusammensetzt. Die E-Gitarre ergänzt Klangflächen und sorgt zusammen mit dem Kontrabass für funkige Rhythmen. Gekrönt wird dieser Klang von den drei Leadsängern Claus Diercks (bluesy!), Helmut Busch (bass as bass can!) und Barbara Grischek (beautiful!), wozu sich in den Refrains auch noch der Chor der anderen Bandmitglieder einfindet.
Zum Anderen wird die Musik von Yellow Moon auch von den musikalischen Biographien der einzelnen Band-Mitglieder geprägt. Und auch hier verbindet sich das scheinbar Unvereinbare, spielt der Jazzer ohne Probleme mit dem Folkie zusammen, während die Bluesharp damit harmoniert, ohne ihre Herkunft zu verleugnen.
Das klingt blumig? Das klingt vor allem gut! Und lässt sich - zugestanden - nur schwer beschreiben. Also: Ohren gespitzt und den Hörbeispielen gelauscht! Was sagen Sie zum ganz speziellen Yellow Moon-Sound?