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CD-Kritik: And So I Watch You From Afar – Gangs

Die Band live, Foto: jreljinders_flickr

Mit dem neuen Album “Gangs” rütteln And So I Watch You From Afar die Hörer wach.

Neben poppigen Melodien stehen vor allem laute Metal-Riffs und brutale Bässe im Vordergrund. Die Songs sind energisch und werden teilweise fast von manischen Gitarrenparts beherrscht.

Das Album strahlt dabei einen dezent dreckigen Charme aus und wurde nicht komplett durchproduziert. Dies ist ein Teil dessen, was die Musik von ASIWYFA ausmacht. Auf der gesamten CD der Nord-irischen Instrumentalband ist bis auf einen Song, kein Gesang zu hören. Bei “7 Billion People All Alive At Once” hingegen werden die Töne etwas leiser und sanfter. Außerdem singen die Musiker gemeinsam die Gitarren-Melodie. Auch wenn diese nur aus “Bap-Ba`s” besteht.

Ansonsten ist das Album von viel Bass , einem meist durchgängigen Beat und dem Gefühl von Zerstörungswut geprägt.

Obwohl dieser Eindruck entsteht, hat man trotzdem immer das Gefühl, dass die Band sehr positiv gestimmt ist. Es kommt keine dunkle oder angsteinflößende Stimmung auf. Es gibt einfach nur sehr viel Energie für die Ohren der Hörer.

Nach rund 45 Minuten beenden Samba-Trommler die CD und man muss erst einmal kurz tief durchatmen. Keine 5 Minuten später jedoch drückt man nochmals auf Play,da man sich dem mitreißenden Beat und der Lebensenergie, die ASIWYFA versprühen nicht lange entziehen kann.

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